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pax christi

menschen machen frieden - mach mit.

Unser Name ist Programm: der Friede Christi. 

pax christi ist eine ökumenische Friedensbewegung in der katholischen Kirche. Sie verbindet Gebet und Aktion und arbeitet in der Tradition der Friedenslehre des II. Vatikanischen Konzils. 

Der pax christi Deutsche Sektion e.V. ist Mitglied des weltweiten Friedensnetzes Pax Christi International.

Entstanden ist die pax christi-Bewegung am Ende des II. Weltkrieges, als französische Christinnen und Christen ihren deutschen Schwestern und Brüdern zur Versöhnung die Hand reichten. 

» Alle Informationen zur Deutschen Sektion von pax christi

Politisches Samstagsgebet München

30. Jun 2018 – 18:00 Uhr , wieder in der KHG, Leopoldstr. 11; U3/U6 Giselastraße Ausgang Georgenstraße

Das politische Samstagsgebet im Juni 2018 steht unter der Überschrift: "Macht unsere Gesellschaft depressiv ?". Referat und Geistlicher Impuls: Josefa Britzelmeier-Nann, Diplom-Theologin. Danach: Brot und Wein.

Viele Jahrzehnte wurden Depressionen und ihre Ursachen verdrängt und nicht als Krank-heit anerkannt. Schuld waren – so lange Zeit die vorherrschende Meinung - die Betrof-fenen selber. Heute wissen wir, dass zum Beispiel  gesteigerte Anforderungen am Ar-beitsplatz oder Einsamkeit im Alter  depressiv machen können in einer Welt, die nur nach Profit und Selbstverwirklichung strebt.

Unserer Referentin Josefa Britzelmeier-Nann, führt zu dieser Thematik folgendes aus:

Laut einem Spiegel Artikel vom März dieses Jahres leiden etwa 5 Millionen Menschen in Deutschland an einer Depression; 10 000 Menschen sterben jedes Jahr durch Suizid, ein Großteil davon war depressiv. Eine Umfrage der deutschen Depressionshilfe ergab, dass von der Bevölkerung in Deutschland ein Viertel  die Diagnose Depression selbst schon einmal gestellt bekamen und dass ein Drittel jemanden kannten, der depressiv war oder ist.

Aber, woran erkennt man eine Depression?
Es gibt heute vermutlich nicht mehr depressive Menschen als vor einigen Jahren, aber über die Diagnose Depression wird heute offener gesprochen.   Es   sind   erbliche,   aber  auch psycho – soziale  Faktoren, die  darüber  entscheiden, wie wir schlimme, traumatische Erlebnisse verarbeiten. Depression kennt viele Ausdrucksformen.


Vincent van Gogh - An der Schwelle zur Ewigkeit
(https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/38/Vincent_Willem_van_Gogh_002.jpg)

Macht unsere Gesellschaft wirklich depressiv? Unsere Gesellschaft leidet an Selbstausbeutung und Selbstoptimierung. Wir leben in der paradoxen Situation, dass die Befreiung von Entmündigung in neue Abhängigkeiten geführt hat.

Wie können wir uns dagegen wehren?
F
riedensstiftende Menschen leisten Wider-stand und fangen an selbst zu denken.

Den Traurigen soll ein Recht auf ihre Trauer zugesprochen werden und wir selbst sollten uns befreien von dem Zwang, immer glücklich sein zu müssen. Vielleicht sollten wir auch die Melancholie mehr schätzen.

Depression kann ein Schutzmechanismus des Unterbewussten sein, um den Betroffenen davor zu schützen, anhaltend über seine eigenen Bedürfnisse wegzugehen.

„Die Depression ist gleich einer Dame in Schwarz. Tritt sie auf, so weise sie nicht weg, sondern bitte sie als Gast zu Tisch und höre, was sie zu sagen hat.“  C.G. Jung

                

Referentin:
Josefa Britzelmeier - Nann, katholische Diplom Theologin, ist seit 30 Jahren in der Krankenseelsorge tätig, seit einigen Jahren mit dem Schwerpunkt Palliative Care.

Darüber hinaus gehört sie als Geistliche Beirätin zum Vorstand von pax christi Diözesanverband Augsburg.


 

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Aktiv

Zeiten

  • 30. Jun 2018 – 18:00 Uhr

Adresse

  • wieder in der KHG, Leopoldstr. 11; U3/U6 Giselastraße Ausgang Georgenstraße

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