MartinLiebe Leserinnen und Leser,

Wieder zurück aus Arras von den Veranstaltungen zum Gedenken an das Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren möchte ich als erstes ein paar Eindrücke von dieser Reise geben. Es war etwas gewöhnungsbedürftig und für Menschen, die kein Französisch verstehen, oft nicht ganz einfach dem zu folgen, was angeboten wurde. Viele Vorträge an der katholischen Hochschule in Lille und im Haus der Diözese in Arras waren ausschließlich auf Französisch. Aber trotzdem, mit anderen paxlern nach Nordfrankreich zu fahren, überaus freundliche Franzosen zu treffen, die erfreut waren, dass auch Deutsche zu den Feierlichkeiten gekommen waren und die dann zusammen mit ihnen auf der Frontlinie von 1917 an den Loretto-Höhen in der Menschenkette standen, das war schon sehr bewegend.

Nicht 100 Jahre wollen wir zurückschauen sondern nur auf 70 Jahre zurückblicken, die pax christi in diesem Jahr besteht. Dazu wollen wir den Friedensgottesdienst am 8. Mai in der Krypta von St. Bonifaz und das anschließende Zusammensein nutzen. Es wäre schön, wenn dazu viele Menschen ihre Erinnerungen an bewegende Situationen und Ereignisse, die sie mit pax christi erlebt haben, mitbringen könnten.

In diesem Sinne freue ich mich auf einen interessanten Austausch.

Martin Pilgram
Vorsitzender von pax christi im Erzbistum München und Freising

 

 

 

5. Mai 2018, 18:00 Uhr
Politisches Samstagsgebet

missioDas politische Samstagsgebet im März 2018 steht unter der Überschrift: „Der Maikäfer fliegt nicht mehr - Bewahrung der Schöpfung" (mehr)

Als Referent konnte Christian Hierneis gewonnen werden Er ist seit 2004 Mitglied im Landesvorstand des BUND Naturschutz in Bayern e.V. und seit 2002 Vorsitzender der Kreisgruppe München (Stadt und Landkreis). Danach: Brot und Wein

Ort: KHG, Leopoldstr. 11; U3/U6 Giselastraße, Ausgang Georgenstraße

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8. Mai 2018, 18:00 Uhr
Friedensgottesdienst
„70 Jahre pax christi Deutschland"

missiopax christi lädt ein zum monatlichen Friedensgottesdienst in der Krypta von St. Bonifaz mit Charles Borg-Manché. Danach feiern wir das 70-jährige Bestehen unserer Bewegung. Alle Mitglieder und Freunde sind herzlich eingeladen. (mehr)

 

Ort: St. Bonifaz, Krypta, München, Karlstr. 34

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9. - 13. Mai 2018
Suche Frieden
pax christi auf dem Katholikentag in Münster

BichlFür den diesjährigen Katholikentag in Münster haben wir die Veranstaltungen mit Beteiligung von pax christi Münster sowie des Deutschen Sekretariats und Pax Christi International zusammengestellt. (mehr)

Informationen zum Programm auch immer aktuell unter www.katholikentag.de

Der Info-Stand von pax christi zum Thema „Versöhnung“ hat seinen Platz auf der Kirchenmeile, am „Schlossplatz Süd“. Mit Informationen, Gesprächsrunden und Mitmach-Aktionen.

Ort: Münster

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Vorankündigung:

 

16. - 17. Juni 2018
Bürger. Apostel. Heilige.
Das Bennofest 2018

TodesmarschWir planen an unserem Infostand „ Heilige und Bürger im Widerstand“ zu thematisieren. Das bedeutet, dass wir ein ganzes Wochenende, also am Samstag, den 16., und Sonntag, den 17. Juni mit einem eigenen Stand präsent sein möchten, voraussichtlich mit folgenden Öffnungszeiten: Samstag, 10 – 23 Uhr , Sonntag, 10 – 21 Uhr.
Deshalb benötigen wir viele, viele Mitstreiterinnen und Mitstreiter.
Einmal geht es um der Vorbereitung der Gestaltung des Infostandes.
Zum anderen um die Standbesetzung innerhalb dieser langen Öffnungszeiten.
Bitte meldet Euch bei Gertrud Scherer (Tel.: 089/347850, gertrud.scherer@t-online.de) oder Gabriele Hilz (Tel.: 089/89340480, gabriele.hilz@t-online.de). Wir sind für jede Unterstützung dankbar.

Ort: München, Domplatz

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23. Juni 2018, 18:00 Uhr
pax christi Wallfahrt 2018
Entlang der Würm von Pasing nach Gräfelfing

TodesmarschWir wollen mit dieser Wallfahrt die Sensibilität für den Wert und die Vielfalt des Lebens in der Natur stärken. Die „Lebensader“ Würm ist ein einzigartiger Fluss.
Die Würm war aber auch Schauplatz eines sehr finsteren Kapitels der Geschichte unseres Landes im 20. Jahrhundert. An die letzte Etappe des Todesmarsches der Häftlinge aus dem Konzentrationslager Dachau Ende April 1945 entlang des Flusslaufs, den ein großer Teil nicht überlebt hat, erinnern heute zahlreiche Mahnmale des Bildhauers Hubertus von Pilgrim von denen wir einigen begegnen werden.
Treffpunkt: 10:00 Uhr beim Todesmarschdenkmal in Pasing (Kaflerstrasse – nahe Bahnhofsplatz). Gesamtgehzeit: ca. 1,5 Std. bis Gräfelfing. In der alten Stefanskirche in Gräfelfing Eucharistiefeier mit unserem Geistlichen Beirat Charles Borg-Manché und Mittagessen in einem Gräfelfinger Wirtshaus. (mehr)

Ort: Todesmarschdenkmal in Pasing (Kaflerstrasse – nahe Bahnhofsplatz)

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Andere Angebote, die interessieren könnten:


1. Mai 2018, 9:45 Uhr
1. Mai: Solidarität – Vielfalt – Gerechtigkeit

sdfsa09.45 Uhr: Auftaktkundgebung vor dem Gewerkschaftshaus, Schwanthalerstr. 64
10.00 Uhr: Demonstrationszug zum Marienplatz
11.00 Uhr: Kundgebung am Marienplatz mit Simone Burger (DGB München), Dieter Reiter (OB München), Jürgen Kerner (IG Metall)
12.00 Uhr: Familienfest und Infomarkt: Marienplatz Prunkhof, Kaufingerstraße
16.30 Uhr: laut.stark 18 – Konzert der DGB-Jugend in Zusammenarbeit mit dem Feierwerk e.V., (mehr)

Ort: München

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5. Mai 2018, 17:00 Uhr
26. isw-Forum
Wird Europa nicht demokratisiert, wird es zerfallen

sdfsaEuropa ist dabei zu zerfallen. Dafür sorgt die Ausplünderungspolitik der EU und ihrer Vor-Mächte, allen voran Deutschland. Die Kluft zwischen reichen und armen EU-Ländern wird größer, die Kluft zwischen Oben und Unten in den einzelnen Ländern ebenso. Eine Antwort ist das Erstarken der “Internationale der Nationalismen”, wie es sich im Brexit anbahnte und weiter zeigt in Österreich, Ungarn, Polen. Die Antwort der neoliberalen Machthaber: Verschärfung des bürokratischen, autoritären Kurses, ein Mehr der Medizin, die die Krankheit hervorgerufen hat und die sie verschlimmern würde. Gegen diese politischen Strategien, die beide ins Verderben führen, muss ein dritter politischer Pol aufgebaut werden. Wir brauchen eine dritte Option: einen New Deal für Europa, der für wirtschaftliche Entwicklung und soziale Gleichstellung in allen Teilen der EU sorgt.
Was können uns die Entwicklungen in spanischen Großstädten wie Madrid und Barcelona lehren? Oder die Praxis der Rätestrukturen in Rojava? (mehr)

Ort: DGB-Haus, Schwanthalerstr. 64, München

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5./6. Mai 2018, 16:00 bis 21:00 Uhr (Samstag) und 11:00 bis 20:00 Uhr (Sonntag)
Corso Leopold – Kreis der Religionen

sdfsa

Das 2x im Jahr auf der Leopoldstraße stattfindende Straßenfestival Corso Leopold ist ein beliebter Treffpunkt der Münchner, um sich über Kunst, Kultur, Politik, Umwelt und Religion zu informieren. (mehr)

Ort: München, Leopoldstraße

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6. Mail 2018, 17:30 Uhr
Freiheit & Demokratie – Globale Themen im Kontext 2.0

sdfsa Die internationalen Experten Glenn Greenwald (via Videokonferenz), Jill Stein und Abby Martin diskutieren über Bürgerrechte und Massenüberwachung, Russland und NATO, Militarisierung und atomare Bedrohung, Unabhängige Medien und Leitmedien, Umwelt und die US-Innenpolitik.

Glenn Greenwald
ist ehemaliger Verfassungsrechtler, Pulitzer-Preisträger und Bestseller-Autor, darunter “Die globale Überwachung: Der Fall Snowden, die amerikanischen Geheimdienste und die Folgen". Er zählt zu den einflussreichsten politischen Kommentatoren.
Jill Stein war die Präsidentschaftskandidatin der Green Party bei den US-Wahlen 2016 und 2012. Sie ist Organisatorin, Ärztin und eine Verfechterin umweltfreundlicher Politik.
Abby Martin ist bildende Künstlerin und unabhängige Journalistin. Sie ist außerdem Gründerin von Media Roots. (mehr)

Ort: Muffathalle (Muffatwerk), Zellstraße 4, München

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7. Mai 2018, 18:15 Uhr
Exklusivismus, Islam, Gewalt
Vorlesungsreihe
„Religion und Gewalt“

sdfsa Die Auseinandersetzung um den Islam und das
Thema Gewalt geht von mehreren Prämissen aus, von denen hier drei in Auswahl genannt seien:
1) es gebe eine essentielle Beziehung zwischen dem Islam und Gewalt,
2) es sei nichts islamisch am Gebrauch von Gewalt,
3) Theologie/Religion allgemein und der Islam im Besonderen hätten grundsätzlich nichts mit Gewalt zu tun (Stichwort: Missbrauch von Religion).
Im Vortrag wird für folgende alternative Annahmen argumentiert:
1) es ist traditionsübergreifend nicht auszuschließen, dass es religiöse Gewalt gibt, d.h. „religion matters“.
2) Es gibt innerislamisch eine exklusivistische Modernität, die sich als salafistisch/
wahhabitisch/dschihadistisch/politisch-islamisch qualifizieren lässt und Gewalt befördert. Diese gilt es zu verstehen, um a) die theologischen und praktischen
Bedingungen solcher Befürwortung von Gewalt zu verstehen und b) auch über Alternativen nachzudenken.
3) Der Islam wie auch die anderen religiösen Traditionen weisen Potential zur Entwicklung nicht-exklusivistischer Lösungen auf. (mehr)

Prof. Dr. Rüdiger Lohlker ist Professor für Islamwissenschaften an der Universität Wien.

Ort: Katholisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München, Geschwister-Scholl-Platz 1, Raum A 017

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7. Mail 2018, 19:00 Uhr
Zehn Regeln für Demokratieretter

sdfsaSpätestens seit der Wahl von Donald Trump wissen wir: Unsere liberale Demokratie ist in Gefahr. Ernsthaft. Wir haben keinerlei Garantie, dass autoritäre Kräfte nicht auch bei uns die Oberhand gewinnen. Was also tun? Wie können wir die Substanz unserer Demokratie verteidigen gegen die immer lauter und dreister werdenden Verächter – auch jenseits der Wahlkabine? Wie andere ermutigen, mitzumachen? Jürgen Wiebicke formuliert zehn griffige Regeln, mit deren Hilfe jede und jeder von uns jederzeit anfangen kann. Vor der eigenen Haustür. Im Alltag. Denn – und daran müssen wir uns wieder erinnern: Die Demokratie ist mehr als eine Regierungsform, sie ist eine Lebensform, die wir immer wieder aufs Neue beleben und verteidigen müssen.
(mehr)

Jürgen Wiebicke, Philosoph, Journalist, Moderator des "Philosophischen Radios" bei WDR 5, Autor von 10 Regeln für Demokratieretter, 2017

Ort: Evangelische Stadtakademie München, Herzog-Wilhelm-Str. 24, 80331 München

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10. Mai 2018, 13:00 Uhr
NEIN zum Polizeiaufgabengesetz Bayern

sdfsaDie CSU kennt in Überwachung der Bürgerinnen und Bürger kein Halten mehr! Die geplanten Verschärfungen im Polizeiaufgabengesetz hören sich an wie aus einem Gruselkabinett und sind ein Angriff auf Freiheit und Rechtsstaat. Die Polizei wird praktisch weitgehend mit Geheimdienst-Befugnissen ausgestattet. Es ist von der CSU geplant, diese Gesetzesänderungen so schnell wie möglich zu verabschieden, bevor diese in der Öffentlichkeit erörtert werden können!

Allein mit der schwammigen Begründung, eine „drohende Gefahr“ abwehren zu müssen, soll die Polizei im Freistaat künftig die gesamte Bandbreite an Überwachungsmaßnahmen rein präventiv, also noch bevor eine Straftat oder ähnliches passiert ist, einsetzen dürfen. Seit 1945 hat es in Deutschland keine Ausweitung polizeilicher Befugnisse in dieser Größenordnung gegeben. (mehr)

Ort: München, Marienplatz

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13. Mai 2018, 8:35 Uhr
Chaverim-Tagesausflug ins jüdische Ulm

sdfsaNach Augsburg, Regensburg und Salzburg versprechen wir wieder einen interessanten Tagesausflug auf jüdischen Spuren, diesmal nach Ulm. Die grundsätzlich offene Teilnahme ist auf 25 begrenzt. Es gilt die Reihenfolge der Anmeldungen. Es sind noch wenige Plätze frei.

Anmeldung bitte bei Ralph Deja, 0170-1891588 oder ralph.deja@chaverimbayern.

Ort: ab und bis München Hbf

 

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14. Mai 2018, 20:00 Uhr
Tom Segev: David Ben-Gurion
Die große neue Biographie des 1886 als David Grün im Russischen Reich geborenen Staatsgründers des modernen Israel

sdfsaDer 1945 in Jerusalem geborene Autor ist einer der bekanntesten israelischen Historiker und erzählt mit dieser Biographie gleichzeitig eine Weltgeschichte Israels im 20. Jahrhundert. (mehr)
Lesung und Gespräch: Tom Segev mit Rachel Salamander

Ort: Literaturhaus am Salvatorplatz, Karten über die Literaturhandlung 089-2800135.

 

 

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15. Mai 2018, 19:00 Uhr
Wie Luft und Wasser
Warum der Umgang mit Boden sich grundsätzlich ändern muss

sdfsaBoden ist unvermehrbar und zugleich unverzichtbar für das menschliche Dasein. Seine Nutzung darf nicht dem freien Spiel der Marktkräfte überlassen werden. In München sind die Bodenpreise explodiert, Wohnen wird für immer mehr Menschen unerschwinglich. Ganze Stadtteile unterliegen der „Aufwertung“, die angestammte Wohnbevölkerung und das gewachsene Gewerbe werden verdrängt. Die Stadtentwicklung wird dominiert von Renditeerwartungen privater Investoren, der Kommune werden wachsende Folgekosten aufgebürdet. Wie kann das Wohl der Allgemeinheit wieder zur Richtschnur beim Umgang mit Boden werden, welche Anforderungen ergeben sich daraus für eine soziale Bodenpolitik?

  • Bodenrecht und Stadtentwicklung
    Laura Weissmüller, Redakteurin Süddeutsche Zeitung
  • Sozialgerechte Bodennutzung in Ballungsräumen
    Stephan Reiß-Schmidt, Stadtdirektor a.D.
  • Vorkaufsrecht und Gentrifizierung
    Dr. Kurt Gustav Neumeister, Rechtsanwalt München

(mehr)

Ort: Evangelische Stadtakademie München, Herzog-Wilhelm-Str. 24, 80331 München

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16. Mai 2018, 19:00 Uhr
„Nichts ist, wie es scheint“
Über Verschwörungstheorien

sdfsa

Neben mangelndem Vertrauen in die Politik ist der Glaube an Verschwörungstheorien ein Merkmal des populistischen Brodelns. Doch was macht eine Erklärung zu einer Verschwörungstheorie? Warum sind sie für viele so attraktiv? Und was kann man dagegen unternehmen?
Antworten auf solche Fragen findet man seltener als Verschwörungstheorien selbst. Michael Butter erläutert, wie solche Erzählungen funktionieren, wo sie herkommen und welche Auswirkungen sie haben können. Da sie die Eigenlogik sozialer Systeme unterschätzen, sind solche Theorien zwar immer falsch; als Symptom muss man sie dennoch ernstnehmen. Gegenwärtig sind sie ein Indikator für die demokratiegefährdende Fragmentierung der Öffentlichkeit. (mehr)

Prof. Dr. Michael Butter, Professor für Amerikanistik, Universität Tübingen, Autor von "Nichts ist, wie es scheint", 2018

Ort: Amerikahaus, Barerstr. 19, 80333 München

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17. Mai 2018, 19:00 Uhr
openDOKU
Komplizen? VW und die brasilianische Militärdiktatur

sdfsaDie brasilianische VW-Tochter hat der früheren Militärdiktatur im Land offenbar dabei geholfen, Regimegegner zu verfolgen. Nach Recherchen von NDR, SWR und SZ bespitzelte der VW-Werkschutz die Arbeiter des Konzerns und lieferte offenbar mehrere der Folterhaft aus. (mehr) (Trailer)

Anschließend Filmgespräch mit Antoine Acker vom Historischen Seminar der Universität Zürich.

Ort: EineWeltHaus München, Großer Saal E01, Schwanthalerstr. 80, 80336 München

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27. Mai 2018, 18:00 Uhr
Amos Oz: Where my Stories are Coming from

sdfsa

Der weltberühmte und vielfach ausgezeichnete (u.a. Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, Israel-Preis für Literatur, Goethereis der Stadt Fankfurt, Franz-Kafka-Literaturpreis, Abraham Geiger Preis) israelische Schriftsteller Amos Oz hält den Auftaktvortrag der Gastprofessur für Hebräische Literatur an der LMU.

Eine Veranstaltung des Lehrstuhls für jüdische Geschichte und Kultur der LMU

Anmeldung bei Sekretariat unter juedische.geschichte@lrz.uni-muenchen.de . (mehr)

Ort: Große Aula der LMU, Hauptgebäude am Geschwister-Scholl-Platz

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28. Mai 2018, 18:15 Uhr
Zur Struktur gemeinschaftlicher religiöser Gewalt
Vorlesungsreihe
„Religion und Gewalt“

sdfsaDie heutige empirische Religionsforschung geht
nicht von einem direkten Zusammenhang
zwischen Monotheismus bzw. Religion und Gewalt aus, sondern betrachtet ihn als kontingent. Religionsgemeinschaften interpretieren verschiedene Typen von Konflikten aus einer religiösen Perspektive heraus und rechtfertigen damit ein gemeinschaftliches Gewalthandeln, für das sie eine religiöse Sprache ausbilden. Zwei exemplarische Fälle werden im Lichte dieser Problemstellung besprochen.
Religiöses Gewalthandeln kann nicht auf abstrakte Werte zurückgeführt werden. Vielmehr beruht es auf einer religiösen Definition einer Konfliktsituation, wobei die in den heiligen Schriften enthaltenen Vorbilder von Konfliktlösungen den Handelnden Orientierung geben. (mehr)

Prof. Dr. Hans G. Kippenberg war bis zu seiner Emeritierung Professor für Religionswissenschaften an der Universität Bremen

Ort: Katholisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München, Geschwister-Scholl-Platz 1, Raum A 017

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28. Mai 2018, 19:30 Uhr
Attac-Palaver
Empört euch – aber richtig! Mit friedlichem Protest Politik erfolgreich beeinflussen!

sdfsaVon erfolgreichen Kampagnen lernen: Srdja Popovic wirkte als friedlicher Widerstandskämpfer am Sturz von Slobodan Milosevic mit, heute berät er oppositionelle Gruppen in rund 40 Staaten. Seine Tipps helfen, Volksbegehren zum Erfolg oder lokale Projekte voran zu bringen. Auch an der Kampagne zur Verhinderung von Freihandelsverträgen wie TTIP lässt sich studieren, dass es zwar keine Erfolgsgarantien gibt, aber vielfältige Möglichkeiten, politische Prozesse erfolgreich zu beeinflussen. Harry Klimenta möchte anhand vieler Beispiele politisch interessierte Bürger motivieren, sich effektiv einzumischen. Das macht auch Spaß – ähnlich der Maxime von Srdja Popovic, dass auch in politischen Auseinandersetzungen Lachen zehnmal effektiver ist als Schreien. (mehr)

Referent: Dr. Harald Klimenta, Attac Regensburg, Koautor von „38 Argumente gegen TTIP, CETA, TiSA & Co.“, Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat von Attac Deutschland (Website)

Ort: EineWeltHaus München, Schwanthalerstr. 80, 80336 München

 

 

 

 

 

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