MartinLiebe Leserinnen und Leser,

November ist die Zeit der Friedensdekade. In diesem Jahr mit dem Thema „Streit". Für die Münchner Friedenswochen lautet es in leicht abgewandelter Form: „Streiten für den Frieden? Ja!".

Aus Armstorf sind wir zurück mit der Erkenntnis, dass es in Europa noch viel zu verändern gilt, aber auch vieles bewahrt werden muss, wenn man die jüngsten Entwicklungen in Österreich und Tschechien sieht. Frieden, Freiheit, Menschenrechte wollen immer wieder erstritten werden auch jetzt in Deutschland wieder, wo die Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen die Politik der nächsten Jahre bestimmen werden.

Alleine schaffen wir das nicht. Deshalb ist es auch immer wieder wichtig, Partner und Verbündete zu suchen und somit die eigene Position zu stärken. Mit dem Friedensnobelpreis an ICAN sind in diesem Jahr alle jene bestärkt worden, die sich gegen die atomare Bewaffnung stellen. Auch pax christi gehört dieser Bewegung an. Nehmen wir dies als Rückenwind für unsere Aktivitäten und streiten wir weiter für eine Welt ohne Atomwaffen, auch in unserem Land!

Ich wünsche Ihnen viele interessante Angebote in den Friedenswochen,

Martin Pilgram
Vorsitzender von pax christi im Erzbistum München und Freising

 

 

 

5. - 26. November 2017
Friedensdekade / Friedenswochen

Bichl„STREIT!“ So lautet das Motto der diesjährigen Ökumenischen FriedensDekade vom 12. - 22. November.(mehr)

In München laufen die Friedenswochen vom 5. - 26. November unter dem Thema: „Streiten für den Frieden? Ja!".

Im Veranstaltungskalender der Friedenswochen finden Sie alle Veranstaltungen in diesem Rahmen.(mehr)

 

 

line

8. November 2017, 20:00 Uhr
DAS BILD VOM FEIND. Wie Kriege entstehen.
Ein Theaterstück

missioEin Theaterstück der Berliner Compagnie über die Ukraine, Putin, US-Geopolitik und den geheimnisvollen Gleichklang unserer Medien  (mehr)

Ort: Freiheizhalle, Rainer-Werner-Fassbinder-Platz 2, 80636 München (direkt an der Donnersberger Brücke)

line

11. November 2017, 18:00 Uhr
Politisches Samstagsgebet

missioDas politische Samstagsgebet im November 2017 steht unter der Überschrift: „Nach STREIT kommt VERSÖHNUNG  - ganz praktisch?“
(mehr)

Als Referent konnte Richard Strodel gewonnen werden. Danach: Brot und Wein

Ort: KHG, Leopoldstr. 11; U3/U6 Giselastraße Ausgang Georgenstraße

line

14. November 2017, 18:00 Uhr
Friedensgottesdienst

missiopax christi lädt ein zum monatlichen Friedensgottesdienst in der Krypta von St. Bonifaz mit Pfr. Bensch. Danach wie immer gemütliches Beisammensein.

Wir sind wieder zur alten Zeit, also 18:00 Uhr, zurückgekehrt! (mehr)

Ort: St. Bonifaz, Krypta, München, Karlstr. 34

line

22. November 2017, 19:00 Uhr
Krieg und Frieden bei Luther

Krieg und Frieden bei LutherÖkumenischen Friedensgebet am Buß- und Bettag in St. Johannes, Gilching mit anschließendem Vortrag von Pfarrer Charles Borg-Manché, Geistlicher Beirat von pax christi Erzbistum München-Freising, zum Thema „Krieg und Frieden bei Luther“. (mehr)

 

Ort: St. Johannes, Gilching

line

Vorankündigung

12. - 22. Februar 2018
Friedenskonferenz 2018

BichlFreitag 16.2.,
19:00 Uhr, Internationales Forum, Altes Rathaus
Franz Alt, Publizist: Kommt endlich zur Vernunft.
Die Friedensbotschaft von Michail Gorbatschov
Julia Karashvili, Frauenorganisation „Consent“, Georgien: Friedensarbeit im Südkaukasus
Tiffany Easthom, Direktorin Nonviolent Peace Force:
Konzepte und Projekte der Nonviolent Peace Force
Einführung und Moderation: Clemens Ronnefeldt, Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes

Samstag 17.2., 9:30 Uhr, Gesprächsforum, DGB- Haus
mit den ReferentInnen des Internationalen Forums

Samstag 17.2., 19:00 Uhr, DGB- Haus
Aktuelle Runde zum Thema „Europa- Russland- USA. Zurück zur Gemeinsamen Sicherheit“

  • Beatrice Fihn, Geschäftsführerin von ICAN (Internationale Kampagne zur Abschaffung der Atomwaffen): Zum Stand der Bemühungen zur Abrüstung bei Atomwaffen (angefragt)
  • Thomas Roithner: Österreichisches Studienzentrum für Konfliktforschung: Die Entwicklung der Beziehungen zwischen Europa und den USA. (angefragt)

Sonntag 18.2., 11:30 Uhr, Friedensgebet der Religionen.

Programm, Entwurf, Stand 20.9. 2017, alle Formulierungen sind vorläufig! (mehr)

 

line

Andere Angebote, die interessieren könnten:

1. - 30..November 2017, 9:00 - 23:00 Uhr
Menschen in Bewegung
Wanderausstellung des BayernForums der Friedrich-Ebert-Stiftung

sdfsaWer mal kurz fort ist, geht einkaufen oder fährt in den Urlaub. Verlässt jemand dagegen länger als sechs Monate seine Heimat, spricht man von Migration. Historisch ist Migration nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Migration hat viele Gesichter – in Deutschland wie auch weltweit. Auf sieben Tafeln illustriert die Wanderausstellung der FES verschiedene Formen und Ursachen von Migration. (mehr)

Ort: EineWeltHaus München, Schwanthalerstr. 80, 80336 München

line

2..November 2017, 19:30 - 22:00 Uhr
Reisebegegnungen in Palästina und Israel

sdfsaFilm, Vortrag und Diskussion

Veranstalter: Felicitas Erlach

(mehr)

 

 

 

Ort: EineWeltHaus München, Raum: Kleiner Saal 211+212, Schwanthalerstr. 80, 80336 München

line

4..November 2017, 15:00 - 17:00
Friendship Force International
Erkunden Sie andere Sichtweisen und entdecken Sie Gemeinsamkeiten

sdfsaDie gemeinnützige Organisation Friendship Force International besteht aus über 350 Vereinen weltweit, die gegenseitiges Verständnis verschiedener Kulturen und kulturelle Bildung fördern. Jedes Jahr führen wir über 300 Austauschprogramme in mehr als 60 Ländern durch, d.h. unsere Vereine besuchen sich gegenseitig.
Die Teilnehmer/innen sind als Freundschafts-Botschafter/innen im Auftrag der Völkerverständigung für eine Woche bei einheimischen Familien zu Gast. Es geht nicht nur darum zu reisen und neue Kulturen zu entdecken, sondern weltweit neue Freundschaften über die Grenzen von Kultur, Sprache, Religion oder Politik hinweg zu formen. Friendship Force International wurde 1977 vom ehemaligen US-Präsidenten Jimmy Carter mitgegründet und 1992 für den Friedensnobelpreis nominiert.

Auch in München soll ein Friendship Force Verein eröffnet werden. Zu der Informationsveranstaltung sind alle eingeladen, die neugierig auf andere Kulturen sind und Interesse haben, weltweite Freundschaften zu knüpfen. (mehr)

Ort: EineWeltHaus München, Schwanthalerstr. 80, 80336 München

line

6. November 2017,19:00 Uhr
Taxi am Shabbat, Eine Reise zu den letzen Juden Europas
Buchvorstellung


sdfsaMehr als 75 Jahre nach Beginn des Holocaust reisen zwei Journalisten an die Orte, die vor dem Zweiten Weltkrieg Zentren des osteuropäischen Judentums waren. Sie wollen wissen, wie sich jüdisches Leben nach 1945 in sieben ehemals kommunistisch beherrschten Ländern im Osten Europas entwickelt hat.
Wurden Juden wieder in ihren Rechten anerkannt, ihr Eigentum restituiert und die Täter zur Rechenschaft gezogen? Verschwand der Antisemitismus oder wurde er verdrängt? Wie spielt sich jüdisches Leben heute ab in Krakau, Prag oder Budapest? Sie sprechen mit den letzten Überlebenden, mit Rabbinern, Gemeindevertretern, jüdischen Intellektuellen, Museumsgründern, Friedhofswärtern, mit den Heimkindern in Odessa und den Bewohnern von Altersheimen, sie erzählen von den Respekt und Bewunderung einflößenden Lebenserfahrungen im Strom der Regimewechsel, der Tauwetter und Repressionen, bis hin zur Auflösung der Sowjetunion und ihren Folgen.
Für die jüdischen Gemeinden wird heute viel davon abhängen, ob die Länder Osteuropas bereit sind, der jüdischen Geschichte den ihr zustehenden Platz in den nationalen Erinnerungskulturen einzuräumen. Danach sieht es allerdings nicht aus. Manche glauben zwar an eine „Renaissance des Judentums“. Aber in das Europa des noch jungen 21. Jahrhunderts ist der Hass zurückgekehrt.

(mehr)

Ort: München, Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18

line

7. November 2017, 19:00 Uhr
Die koranische Verzauberung der Welt
Studientag zur Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit

sdfsaDas große Corpus Coranicum Projekt, das Angelika Neuwirth initiiert hat, sammelt alle Lesarten des Koran und erarbeitet eine Übersetzung sowie einen umfassenden wissenschaftlichen Kommentar.
Inzwischen ist im Verlag der Weltreligionen der 2. Band mit den Suren der mittelmekkanischen Zeit erschienen. Diese setzen gegenüber den frühesten Suren neue Schwerpunkte:

Aus dem intimen Gespräch zwischen dem göttlichen Sprecher und dem mit "du" angesprochenen Verkünder entwickelt sich nun eine koranische Theologie. Sie deutet biblische Geschichte, vor allem das Buch Exodus, typologisch und versteht daher ihre eigene Gegenwart nicht nur als Fortsetzung der Geschichte der von Mose geführten Israeliten, sondern als deren Neuinszenierung. (mehr)

Aus der Reihe: Koran kommentiert
Mit: Prof. Dr. Angelika Neuwirth

Ort: Evangelische Stadtakademie München, Herzog-Wilhelm-Straße 24, 80331 München

line

8. November 2017, 19:00 Uhr
79. Jahrestag der Pogromnacht
Gedenken mit Zeitzeugengespräch mit Ivan Ivanij (*24.01.1929), KZ-Überlebender, Titos Dolmetscher und Schriftsteller

sdfsa Am 9. November 1938 wurden in ganz Deutschland Synagogen zerstört und Juden aus ihren Häusern verschleppt. Auch fünfzehn Bürgerinnen und Bürger Dachaus wurden wegen ihrer jüdischen Herkunft aus der Stadt vertrieben. Nur wenige entkamen dem Holocaust. An die Opfer erinnern in Dachau „Stolpersteine“ und diese jährliche Gedenkveranstaltung.
Der Ehrengast und Zeitzeuge aus Belgrad, Ivan Ivanji, ist aufgewachsen im multiethnischen Banat mit drei Sprachen: Serbisch, Ungarisch und Deutsch. Als jüdischer Jugendlicher überlebte er die Konzentrationslager Auschwitz und Buchenwald und wurde später Journalist, Titos Dolmetscher, Diplomat und Schriftsteller. Viele der Texte des überzeugten Jugoslawen haben autobiographische Bezüge, zuletzt „Mein schönes Leben in der Hölle“ (2014) und „Schlussstrich“ (2017).
Die musikalische Gestaltung: Jugendsinfonieorchester Dachau unter Leitung von Gudrun Huber mit Werken von Josip Slavenski, John Williams und Joseph Haydn.(mehr)

Ort: Dachau, Rathaus, Konrad-Adenauer-Straße 2-6

line

8.November 2017, 18:30 - 21:30 Uhr
Unser Europa ist nicht euer Europa
Ost-West-Kontroversen um die europäische Zukunft

sdfsaSeit 2015 zeigt sich im Westen wie im Osten Europas eine Renationalisierung von Politik, eine offensichtliche Ablehnung des „Fremden“, ein Erstarken populistischer Strömungen. Die europäische Einheit scheint zunehmend gefährdet. Die Frage ist: Wie kommen wir zu einer gemeinsamen Europa-Vision? Dies diskutieren renomierte Gäste aus Ost- und Westeuropa.
Um Voranmeldung wird gebeten. (mehr)

Ort: KKV Hansa-Haus, München, Brienner Str. 39, 80333 München

line

9. November 2017, 14:00 - 17:30 Uhr
JEDER MENSCH HAT EINEN NAMEN
Namenslesung am Gedenkstein der ehemaligen Hauptsynagoge

sdfsa»Reichskristallnacht« – das Wort erinnert an eingeworfene Schaufenster von Geschäften jüdischer Eigentümer, an verwüstete Wohnungen, brennende Synagogen und mit Hetzparolen beschmierte Wände. Diese Zerstörungen waren jedoch nur die äußerlich sichtbaren Spuren der nationalsozialistischen Aggression.
Dahinter verbirgt sich weit mehr. »Kristallnacht«, das bedeutet auch und vor allem: geplante und spontane Gewaltausbrüche und Mordaktionen gegen Menschen – also: Terror jenseits materieller Zerstörungen.
Jüdische Münchnerinnen und Münchner waren bis 1933 Teil der Münchner Stadtgesellschaft. Viele engagierten sich privat oder beruflich für das kulturelle Leben der Stadt. Als Schauspieler, Künstler, Musiker, Schriftsteller, Architekten, Kunstsammler, Verleger, Fotografen und in vielen anderen kreativen Berufen hatten sie entscheidend zum Ruf Münchens als eine der führenden Kunstmetropolen Europas beigetragen.
Das NS-Regime nahm ihnen nahezu alle Möglichkeiten zur schöpferischen Arbeit und diffamierte ihre Werke als »undeutsch« und »entartet«.
79 Jahre nach den Novemberpogromen von 1938 erinnert die Namenslesung an mehr als 250 Münchner Künstler und Kulturschaffende, die im Holocaust ihr Leben verloren. Sie wurden entrechtet und verfolgt, gedemütigt und misshandelt. Sie wurden in Todeslager verschleppt und ermordet. Ihr Beitrag zum kulturellen Leben der Stadt und ihre Lebensgeschichten sind aus dem kollektiven Gedächtnis weitgehend verschwunden.
Sie alle waren Bürger dieser Stadt. Wir wollen ihrer gedenken und ihre Namen nennen. (mehr)

Ort: München, Gedenkstein der ehemaligen Hauptsynagoge, Herzog-Max-Straße

line

11.November 2017, 14:00-17:00 Uhr
Protest reloaded
Neue Formen politischer Intervention

sdfsa„Die Jugend ist unpolitisch!“ Das wird zumindest angesichts sinkender Wahlbeteiligung und im Blick auf fehlenden Parteien-Nachwuchs behauptet.
Schaut man genauer hin, findet man aber viele Formen der politischen Beteiligung junger Menschen. Die Veranstaltung widmet sich neuen Formen des politischen Protests. Anhand praktischer Beispiele wie u.a. politische Performances werden im Gespräch mit Aktivist/innen und Wissenschaftler/innen unterschiedliche Beteiligungsformen beleuchtet und
in deren gesellschaftlichen Zusammenhang gestellt. Im Anschluss besteht
in Kleingruppen die Möglichkeit zum persönlichen Gespräch mit den
Expert/innen. (mehr)

Referentin: Judith Ph. Franke

Ort: Freising, Kardinal-Döpfner-Haus, Domberg

line

11. November 2017, 18:30 Uhr
Islam

sdfsaMünchner Lehrhaus der Religionen. Fortsetzung der beliebten interreligiösen Veranstaltungen im Wintersemester 2017/2018. Das Semesterthema sind die verschiedenen Strömungen, Konfessionen, Traditionen und Denkschulen in den 3 monotheistischen Religionen. Den Auftakt macht der Islam. (mehr)
mit Dr. Rainer Oechslen

Die weiteren Termine 21.11. (Christentum – Orthodoxie, Archimandrit Petro Klitsch), 05.12., 19.12.2017 sowie 09.01. (Rabbiner Kučera), 23.01. und 06.02.2018 (Rabbiner Langnas).

Ort: Historicum der LMU, Raum K 022, Schellingstr. 12, 80637 München

line

14. November 2017, 17.00 Uhr
Vergessene katholische Widerstandskämpfer in Bayern

sdfsaWie sich die katholische Kirche als Institution während des Nationalsozialismus verhalten hat, darüber wird wohl noch lange kontrovers diskutiert werden. Unbestreitbar aber ist die beachtliche Zahl der Katholiken, die es als ihre christliche Gewissenspflicht ansahen, aktiven Widerstand gegen den NS-Staat zu leisten.
Viele erkannten schon früh die Gefahr der nationalsozialistischen Bewegung und stellten sich ihr mutig entgegen. Sie widersprachen damit dem Anspruch der totalitären Ideologie auf die Verfügungsgewalt über Menschen, prangerten die Terrorisierung und Ermordung zahlloser Unschuldiger an, riefen zum Sturz des Unrechtsregimes auf. Dabei waren sie allerdings häufig auf sich allein gestellt, wurden nicht selten im Stich gelassen und mussten ihren mutigen Einsatz oftmals mit ihrem Leben bezahlen.
Nach dem Krieg gerieten dann viele Christen, die in exemplarischer Weise Widerstand geleistet hatten oder gar zu Blutzeugen geworden waren, in der Öffentlichkeit mehr oder weniger in Vergessenheit.
Die Veranstaltung erinnert an vier katholische Persönlichkeiten aus Bayern, die Machtmissbrauch und Unrecht widerstanden und dafür ihr Leben lassen mussten, an Karl Ludwig Freiherr von und zu Guttenberg, Franz Sperr, Hans Wölfel und Walter Klingenbeck.
(mehr)

Ort: Katholische Akademie, Mandlstraße 23, 80802 München

line

16. November 2017, 19:00 Uhr
Auf Sand gebaut
Saudi Arabien - Ein problematischer Verbündeter

sdfsaSaudi-Arabien spielt eine Schlüsselrolle in den Kriegen und Konflikten des Nahen und Mittleren Ostens. Obwohl seine inneren Verhältnisse äußerst repressiv sind und seine Außenpolitik aggressiv, wird das Land vom Westen hofiert wie kein anderes in der Region. Sebastian Sons analysiert die Fehler des Westens gegenüber dem saudischen Königreich, insbesondere die Nachsicht gegenüber der destabilisierenden Rolle der Saudis in der Region. Der Konflikt mit dem Iran um die Vorherrschaft in der Region droht zu eskalieren. Zur Lösung der Krisen im Nahen Osten bedarf es, so Sons, einer klaren Strategie gegenüber den saudischen Herrschern und eines Stopps der Waffenlieferungen. (mehr)

Mit: Sebastian Sons M.A., M.A., Experte für Saudi-Arabien in der Abteilung Naher und Mittlerer Osten der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, studierte Islamwissenschaft, Neuere Geschichte und Politikwissenschaft in Berlin und Damaskus

Ort: Evangelische Stadtakademie München, Herzog-Wilhelm-Straße 24, 80331 München

line

18. November 2017, 19:30 Uhr
31. Jüdische Kulturtage
Eröffnung

sdfsa

Wieder ein vielfältiges und einmaliges Programm vom 18.11. bis zum 26.11.2017, u.a. mit Jasmin Tabatabai, Yoed Sorek, Christian Ude und Rabbiner Walter Rothschild. Chaverim ist seit Jahren Förderer der Jüdischen Kulturtage.  (mehr)

Ort: Gasteig, Carl-Orff-Saal


line

23. November 2017, 19:00 Uhr
Der Gazastreifen

sdfsaDie Geschichte des Gazastreifens ist wenig bekannt. Dazu gehört die Vertreibung der Bewohner im Ersten Weltkrieg, ihr Schicksal während der britischen Mandatszeit und unter ägyptischer Herrschaft (1948 - 1967). Damals etablierte sich der palästinensische Zweig der Muslimbruderschaft in Gaza.
Die israelische Okkupation ab 1967 wirkte als Katalysator für den Aufstieg der Hamas. In jüngster Zeit ist bei der Islamisten-Organisation der Trend zu beobachten, sich – zu Imagezwecken, aber auch als Antwort auf den Druck des ägyptischen Nachbarn – von den ägyptischen Muslimbrüdern loszusagen. Nach wie vor tabu ist die Anerkennung des israelischen Staates. Diese beiden Tendenzen sind nun auch in dem Anfang Mai veröffentlichten neuen Grundsatzpapier der Hamas zu erkennen. (mehr)

Mit: Dr. Joseph Croitoru, Historiker und Journalist, geb. 1960 in Haifa, Studium in Jerusalem und Freiburg i. Breisgau, journalistisch tätig für FAZ, NZZ, SZ, DLF, WDR mit Schwerpunkt Nahost und Osteuropa

Ort: Evangelische Stadtakademie München, Herzog-Wilhelm-Straße 24, 80331 München

line

24. - 25. November 2017
Heute schon die Welt verändert?
Multiplikatoren/innen-Seminar

sdfsaIn 60 Jahren Entwicklungszusammenarbeit von MISEREOR ist die Erkenntnis gewachsen, dass Armut und Umweltzerstörung weder voneinander zu trennen sind noch allein aus der Perspektive eines Landes oder Kontinents überwunden werden können. Herausforderungen sind heute nur gemeinsam zu lösen. Die Ursachen der Probleme liegen wesentlich in unserem ungerechten wie zerstörerischen Wohlstands- und Wachstumsmodell. Es ist in den globalen (Macht-) Zusammenhängen von Politik, Wirtschaft, Finanzen, Kultur und Lebensstilen verankert.
Am Beispiel von Indien geben wir Denkanstöße zur Frage nach gutem Leben hier und dort und schaffen einen Raum für Dialog und Austausch. Eine Kernfrage des Seminars ist die zukunftsfähige Gestaltung unserer sozialen Räume, die sowohl bei uns als auch in Indien eine Rolle spielt. (mehr)

Referenten: Dr. Martin Schneider, Franz Gulde

Ort: KLVHS Petersberg

line

27. November 2017, 18:00 Uhr
Widerstand nach-denken!
Vorstellung der Chaverim-Buchreihe Band 1

Stopp Ramstein Nicht dem bekannten, sondern dem unbekannten, vergessenen Widerstand im Stillen gegen das totalitäre Regime der Nationalsozialistischen, gegen die SED Diktatur in der ehemaligen DDR widmet sich dieser erste Band von CHAVERIM e.V., dem Verein zur Förderung des Liberalen Judentums in Bayern mit Sitz in München.
Er lädt ein, sich zu erinnern an den Widerstand von Menschen, deren Namen manchmal bekannt, deren mutiger Einsatz für Verfolgte und gegen Unrecht jedoch nie oder bisher viel zu wenig gewürdigt wurde: an Otto von Habsburg, Claus Hipp, Irina Sendler und viele in der Öffentlichkeit Unbekannte. Über das Gedenken an ihre Taten und den Preis, den sie zu zahlen bereit waren, hinaus, nähert sich der Band auch der Frage nach dem existentiellen Sinn von Widerstand und schlägt eine Brücke zwischen Vergangenheit und gegenwärtigem Widerstand in der Demokratie
. (mehr)

Ort: Rotunde im Stadtarchiv, Winzererstr. 68, 80797 München

line

28. November 2017, 19:00 Uhr
Trump und Putin, Nordafrika und der Nahe Osten

sdfsaSeit Donald Trump US-amerikanischer Präsident ist, bekommt das weltpolitische Beziehungsgeflecht eine ganz neue Dynamik. Gerade das Zusammenspiel mit Wladimir Putin und der russischen Regierung hat besondere Auswirkungen auf jene Länder, in denen vor einigen Jahren die Arabellion eine optimistische Entwicklung versprach. Ob wir nach Nordafrika oder in den Nahen Osten schauen, nach Syrien und zur Türkei mit den jeweils spezifischen Konfliktlagen, sehen wir schier unlösbare konflikthafte Verflechtungen. Wird durch Trump und Putin alles schlimmer? Oder weist deren unorthodoxe Herangehensweise vielleicht sogar einen Weg zum Frieden? (mehr)

Mit: Andreas Zumach, Journalist, internationaler Korrespondent der taz, Genf

Ort: Evangelische Stadtakademie München, Herzog-Wilhelm-Straße 24, 80331 München

line

29. November 2017, 19:00 Uhr
Das Putin-Syndikat
Buchvorstellung

sdfsaPutin gilt als der starke Mann Russlands. Aber wie weit reicht seine Macht wirklich? Margareta Mommsen beobachtet seit vielen Jahren den russischen Führungszirkel. Sie deckt auf, wie fest Putin selbst am Haken der Geheimdienstler und Oligarchen hängt. Nach dem Untergang der Sowjetunion sah es so aus, als würde Russland sich nach Westen orientieren, aber der Westen hat die russischen Avancen abprallen lassen. Seitdem besinnt sich eine gekränkte Großmacht auf eigene Stärken. (mehr)

Mit: Prof. Dr. Margareta Mommsen, Politikwissenschaftlerin, Geschwister-Scholl-Institut, LMU

 

Ort: Evangelische Stadtakademie München, Herzog-Wilhelm-Straße 24, 80331 München

line

30. November 2017, 19:00 Uhr
Religionskritik und religiöse Pluralisierung im Hinduismus: Die Bhakti-Traditionen

sdfsaKritik an den religiösen Lehren und Praktiken der Zeitgenossen ist ein zentrales Element von Pluralisierungsprozessen in verschiedenen Phasen der Religionsgeschichte Indiens. Bereits in der klassischen Zeit entstand eine religiöse Pluralität, die für die indische Religionsgeschichte – und insbesondere für das, was heute als „Hinduismus“ bezeichnet wird – charakteristisch ist.
Der Vortrag geht aus von einer Diskussion religionskritischer Implikationen in klassischen Texten und beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Religionskritik und Pluralisierung in den monotheistischen Traditionen des Hinduismus, die bhakti lehren, die liebevolle Hingabe an Gott oder Göttin. (mehr)

Mit: Prof. Dr. Angelika Malinar, Professorin für Indologie, Direktorin des Asien-Orient-Instituts, Universität Zürich

Ort: Evangelische Stadtakademie München, Herzog-Wilhelm-Straße 24, 80331 München

 

 

 

 

© pax christi München&Freising | Marsstr. 5/IV | 80335 München | Tel./Fax 089/5438515

 
 

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage.

Sie haben diese Mail fehlerhafter Weise bekommen? Sie möchten keinen weiteren Newsletter bekommen? Dann schreiben Sie uns: paxchristi.muenchen@t-online.de

Für weitere Fragen schreiben Sie bitte eine E-Mail an: martin.pilgram@gmx.de